Fragen rund um unsere Streuautomaten |
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Bei der Baureihe TwinConcept von Gmeiner erfolgt die Austragung des Trockenstoffes (Salz, Splitt oder Sand) mit einer Zwei-Wellentechnik (Doppelförderschnecken-System). Dadurch wird der Füllstoff über eine breitere Zuführung aufgenommen und transportiert. Die Anstellwinkel sind dadurch steiler, was ein besseres Nachrutschen des Füllstoffes gewährleistet.
Das Gmeiner TruckConcept beinhaltet Streuautomaten für den Einsatz auf LKWs. Die Geräte sind sehr leicht und auf die Bedürfnisse des Winterdienstes mit LKW konstruiert. Die TruckConcept-Serie ist in zwei Längen (S = kurz und L = lang) verfügbar.
Das Gmeiner HitchConcept beinhaltet Streuautomaten für den Anbau an Dreipunkt-Hydraulikanlagen, meist an Traktoren. Die Streugeräte sind in verschiedenen Größen verfügbar und können auch mit Feuchtsalz ausgestattet werden. Die Streuautomaten sind auch als Doppelkammergeräte verfügbar.
Für die Fertigung der Gmeiner-Streuautomaten wird hauptsächlich Stahl S355 verwendet. Die Materialstärken differieren zwischen 2 und 6 mm je nach Größe der Streuautomaten sowie der Krafteinleitung. Alle Versionen können gegen Aufpreis auch komplett in Edelstahl gefertigt werden. In der Basisausführung des TwinConcepts ist bereits sehr viel Edelstahl verbaut, um einen langfristigen Korrosionsschutz zu gewährleisten.
Die Lackierung erfolgt im Hochdruckspritzverfahren mit ca. 3 bar Druck, 1,7 mm Düsendurchmesser. Verwendetes Material: High Solid Polyurethan Lack (Festkörpergehalt 80 %). RAL-Farbton mit einer Gesamtschichtstärke > 160 µ. Die verwendeten Materialien entsprechen den Anforderungen der Deutschen Bahn AG und sind zugelassen nach TL 918301.
Die Gmeiner Offshore-Lackierung basiert auf dem Lackierverfahren, wie es bei in Salzwasser stehenden Windkraftanlagen verwendet wird. Diese Lackierung wurde für den langfristigen Einsatz in aggressivem Salzwasser konzipiert und hat sich über Jahrzehnte sehr gut bewährt. [Mehr]
Bei zwei Wellen ist die Fläche, auf der das Salz ausgetragen wird, doppelt so groß und der Durchmesser der Wellen kleiner. Dadurch wird weniger Kraft benötigt und bei ungleicher Salzverteilung trotzdem genug Salz ausgetragen. Die Gefahr von Materialverstopfung und Brückenbildung wird dadurch erheblich reduziert. Durch das "Doppelförderschnecken-System" kann der Behälteraufbau sehr niedrig gehalten werden. Dies hat entscheidende Vorteile für den Anwender: Zum einen hat der Fahrer eine freie Sicht nach hinten beim Rückwärtsfahren und Rangieren, zum anderen ist der Höhenschwerpunkt sehr niedrig angeordnet, was zu besonders sicheren Fahreigenschaften führt.
Ein Gmeiner-Streuautomat benötigt ca. 13 kW (40 l Hydraulikleistung bei 190 bar Druck).
Die Streuautomaten sind getestet nach TLG-B3 mit einer Regelabweichung von max. +/- 5 % (nicht bei EWA-Bedienpult). Bitte beachten Sie, dass bei Streuautomaten ohne Rückmeldungen (EWA Bedienpult) bzw. im Notbetrieb (Automatikbetrieb) die Schnecken- sowie die Tellerdrehzahlen nicht überwacht werden, d. h. dass es sich bei den eingestellten Werten am Bedienpult in diesem Fall um reine Steuerungsgrößen handelt, welche nicht über einen Soll-/Istwert-Vergleich geregelt werden. Aus diesem Grunde müssen bei diesen Varianten Abstriche in der Genauigkeit gemacht werden!
Bei Ausfall eines Sensors kann die Fehlermeldung mit der Taste "Quitt" bestätigt werden und der Streuautomat funktioniert ohne Rückmeldung mit etwas geringerer Güte im Notbetrieb. Bei Ausfall der gesamten Elektronik kann der Streuautomat von Hand am Hydraulikblock manuell eingestellt werden.
Der Ecoblock hat einen um ca. 20 % verbesserten Wirkungsgrad. Dadurch erreichen wir eine erhebliche Treibstoffeinsparung im Betrieb und weniger CO²-Ausstoß. Aufbaumotoren können zusätzlich mit weniger Last gefahren werden und haben dadurch weniger Verschleiß und eine erheblich längere Lebensdauer.
Auf allen geeigneten Pritschen setzt Gmeiner das mit Mercedes zusammen entwickelte und abgenommene G-Lock-System ein. G-Lock ist eine Klemmvorrichtung auf der Pritsche ohne Bordwände, für einfache Handhabung und sichere Fixierung der Streuautomaten auf den Fahrzeugpritschen. |
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